Anlässlich der Sommerspiele in München entstand 1972 das erste offizielle Olympia-Maskottchen: der Olympia-Waldi. Ein Dackel also sollte das Symbol des größten Sportereignisses sein. Wären die Spiele nicht von der Geiselnahme israelischer Athleten überschattet worden, hätte man vielleicht auch an zentrale deutschsprachige literarische Texte rundum hündische Protagonisten, gar einen Dackel, erinnern können. Spätestens aber mit dem animal turn in den Geisteswissenschaften und der Diskussionen um den Posthumanismus wurde den Tierfiguren in literarischen Texten eine größere Aufmerksamkeit geschenkt. Im Folgenden stehen sprechende Hunde in der deutschsprachigen Literatur im Mittelpunkt, wobei diesbezüglich Texte der Moderne von Oskar Panizza (
für Rino und Wally
Dieser Artikel erschien am 13.11.2024 in der Zeitschrift Medienobservationen.
Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2409291137137.130316315341
DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23377
