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Foto-Fotos. Anmerkungen zum Medienphänomen „Dear Photograph“

Sind Dear Photographs nostalgisch? Selbstverständlich, das meint zumindest ihr Erfinder. Der vorliegende Beitrag spürt den medientheoretischen Voraussetzungen dieser Behauptung nach, indem die erneut fotografierten Fotos, die Dear Photographs, mit Positionen der klassischen Fotografietheorie in Beziehung gesetzt werden. Dabei möchte ich zeigen, dass sich der Nostalgiediskurs um das Dear-Photograph-Format nicht nur paratextuell realisiert, sondern vor allem als besondere Bildstruktur in den Fotos selbst. Sie ergibt sich aus einem Spannungsverhältnis zwischen den erneut fotografierten Stellen und der Art und Weise, wie diese Stellen auf den Fotos als unterschiedliche Orte in Erscheinung treten. Darin liegt, so mein Vorschlag, ein wesentlicher Beitrag der Dear Photographs zum Komplex Medien/Nostalgie.

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‚Glitch Art‘ als Dekonstruktion der fotografischen Illusion. Semiotische Fotografie mit Barthes und Peirce

Fotografie und Semiotik begegnen sich oftmals. Doch scheint das Phänomen der fotografischen Abbildungskraft semiotisch nicht eindeutig zu fassen. Charles Sanders Peirce projiziert in eine Fotografie gleichzeitig die Zeichenkategorien Ikon und Index. Roland Barthes spricht von perfekter Analogie und einer Magie, die dem Medium innewohne. Doch kann eine Störung oder ein ‚glitch‘ die Magie brechen? Zumindest zielt ‚Glitch-Art‘ darauf ab, die Rezeptionspraxis von Fotografien zu hinterfragen.

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Foto von Bernd Scheffer: Montage Domburg

Anmerkungen zu einer Fotografie von Bernd Scheffer

Bernd Scheffer beschreibt eine Serie seiner Fotografien mit dem Begriff „Strukturen“. Anlass, die Strukturen als ästhetische Phänomene zu betrachten, und sie über diese Art der Betrachtung mit den „fraktalen Landschaften“ zu vergleichen, die der amerikanische Physiker Bill Hirst fotografiert hat.. Dessen Bilder hat der Erfinder der fraktalen Geometrie Benoit Mandelbrot kommentiert. Nimmt man Anmerkungen zur Ästhetik von Gregory Bateson hinzu, so ergeben sich Ansätze zu einer Theorie der Fotografien von Bernd Scheffer. Über Manipulationen seiner Bilder am Computer lassen sich Varianten erzeugen, die im Rahmen der zugrunde gelegten Theorie gemeinsame ästhetische Muster erkennen lassen.

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Foto von Bernd Scheffer: Holz

Medienfaszination in Fotografie, Lehre und Forschung Bernd Scheffers

Der vorliegende Beitrag untersucht theoretische und ästhetische Interferenzen zwischen Fotografien, Lehre und Forschung von Bernd Scheffer. Der Fokus liegt besonders auf der konstruktivistischen, beobachterorientierten Rezeptionstheorie Bernd Scheffers, die sich für die drei Autoren auch als Schlüssel für die Interpretation seines künstlerischen Werks erweist. Zuletzt werden die theoretischen Überlegungen an einer empirischen Befragung zur Fotografie Holz belegt.

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Foto von Bernd Scheffer: Norwegen 2

Meditative Fotografie. Bernd Scheffers Landschaften. Vortrag, gehalten am 26. Januar 2013

Am Foto Norwegen 2 wird dargelegt, dass die Bildkonstellation den Betrachter zu einem autogenen, d. h. selbsttätigen Hineinversetzen in einen anderen, stabilen Bildraum stimuliert. Die Einprägsamkeit der Bildkonstellation steht damit in der Nähe der im autogenen Training ermöglichten Selbstfindungserlebnisse, und die Technik der Bildverarbeitung führt im Sinne Max Imdahls zur Transformation des „wiedererkennenden Gegenstandssehens“ in ein „formales, sehendes Sehen“.

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Foto von Bernd Scheffer: Kleine Sandfläche

Abbild und Sinnbild. Verbindungslinien zwischen Fotografie und Musik

Im Kontext von Bild und Klang wird Bernd Scheffers Fotografie “Kleine Sandfläche I” anhand des Gegensatzpaares Abbildung und Konstruktion interpretiert. Hierzu dienen Beispiele musikalischer Graphik sowie den Naturwissenschaften nahestehende Projekte der Klangvisualisierung. Auf dieser Basis wird die Frage gestellt, inwieweit die Oberflächenähnlichkeit dieser Phänomene auch eine Entsprechung in der Tiefenstruktur von Scheffers fotografischer Arbeit findet.

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