„Das beste Buch des Jahres ist eine Schallplatte“, schrieb Peter Glaser nach dem Erscheinen von Monarchie und Alltag. Tatsächlich kann der Einfluss des Debütalbums der Düsseldorfer Band Fehlfarben kaum überschätzt werden. Das Musikmagazin Rolling Stone kürte es 2018 gar zum besten deutschsprachigen Album aller Zeiten. Melodien und Texte sind so eingängig, dass sie in den allgemeinen sprichwörtlichen Sprachgebrauch übergegangen sind, so zum Beispiel der über der Stadt liegende Grauschleier, der Slogan „Geschichte wird gemacht“ oder der Refrain aus Paul ist tot: „Was ich haben will, das krieg’ ich nicht / Und was ich kriegen kann, das gefällt mir nicht“. Coverversionen der Songs wurden u. a. von Herbert Grönemeyer, Campino, TV Smith und Nils Koppruch aufgenommen. Durch die vielfältigen Aktualisierungen und Bezugnahmen ist Monarchie und Alltag generationenübergreifend fest im (pop-)kulturellen Gedächtnis verankert…
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Dieser Artikel erschien am 13.11.2024 in der Zeitschrift Medienobservationen.
Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2411011203035.017646081504
DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23361