Requiem for a Rock ’n‘ Roll dream. Medienmythos und Identität in Not Fade Away (2012) von David Chase
Mit gestandenen 67 Jahren legt Autor und Regisseur David Chase, der vor allem mit der Serie
Man of Steel
Nehmt eure Mythen endlich ernst! Das fordern Regisseur Zack Snyder, Drehbuchautor David S. Goyer und Produzent Christopher Nolan jetzt auch in einem neuen Superman-Film. Ob die Welt dafür schon bereit ist?
Kolerus_SupermanJames Gandolfini will never die – Zum Tod eines Ausnahmeschauspielers
Am 19. Juni 2013 ist der Schauspieler James Gandolfini völlig unerwartet in Rom verstorben. Er war nicht nur für seine Rollen in diversen Hollywoodproduktionen bekannt, sondern vor allem für seine Verkörperung des Mafiabosses Tony Soprano aus dem Fernsehepos
Warten auf das Wunder. Zu Terrence Malicks jüngstem Film To the Wonder
Den wahren Malick-Fan kann nichts erschüttern. Oder doch?
Ich klage an. Aktualität eines NS-Propagandafilms?
Im Rahmen der Diskussion um eine Sterbehilfe und um die anstehende gesetzliche Regelung hat der NS-Propagandafilm
Das entrechtete Subjekt: Thomas Vinterbergs Die Jagd (2012) und die Pathologien (s)eines ‚Dorffilms‘
Der Film
Die Vermessung der Game Studies: Hybride, Kanon, Spiel(er). Rezension zur Einführung Theorien des Computerspiels der GamesCoop.
Der Beitrag stellt die 2012 im Rahmen der Junius-Reihe veröffentlichte Einführung
Schöne alte Welt. Zum imposanten Endzeitspektakel Oblivion
Tom Cruise rettet die Welt und es macht Spaß ihm dabei zuzusehen.
Girls deconstructed, Part I: Harmony Korines Spring Breakers (2012)
Harmony Korine schickt mit Spring Breakers eine Armada von Baby Pop Guerillas in ein orgiastisches, von magisch-beschwörenden Refrains umzüngeltes Farbgewitter und macht es seinem Publikum weder leicht in seiner Interpretation von Godards Diktum ,Alles, was es für einen Film braucht, ist ein Revolver und ein Mädchen‘ widerstandslos aufzugehen noch diese als oberflächlich abzutun. Denn die Oberfläche wird zur Herberge ihrer eigenen Dekonstruktion, indem sie Plot und Dramaturgie an die schwellenden Ränder eines kreisenden, schweifenden und oszillierenden Remix verbannt.
Prokic_SpringbreakersWahrheit statt Wirklichkeit – Quentin Tarantinos großartiger Film Django Unchained als inoffizielle Fortsetzung von Inglorious Basterds
Quentin Tarantino inszeniert historische Wahrheit statt historischer Wirklichkeit; und deswegen zielen sämtliche feuilletonistische Debatten um die vermeintlich nicht sauber recherchierten historischen Details oder die Frage, wie oft wer zu wem in welchem Kontext wann „Nigger“ sagt, meilenweit an der Großartigkeit dieses Films vorbei, der weder Genre- noch Historienfilm, weder Arthouse noch Mainstream, weder postmodern noch klassisch, sondern alles irgendwie auf einmal ist: Django Unchained wird in Tarantinos gewaltvoller filmischer Interpretation zu einem Brecht’schen Epos, das Vergangenheit nicht be-, sondern überwältigt; und in seiner politisch unkorrekten Umschrift des Rassismus-Diskurses subversive politische Qualität entfaltet.
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