Archiv | Mediensysteme 1964/2024

2004. Un/Freundschaft. Über Derrida(s Tod). Persönlich Unpersönliches – revisited

„Ein Text ist nur dann ein Text, wenn er dem ersten Blick, dem ersten, der daher kommt, das Gesetz seiner Zusammensetzung und die Regel seines Spiels verbirgt. Ein Text bleibt im übrigen stets unwahrnehmbar. (J. Derrida: Platons Pharmazie) Dies hier (also) wird kein Essay gewesen sein. Download PDF Dieser Artikel erschien am 13.11.2024 in der […]

2003. Im Haifischbecken: Die Erwiderung der Stuckists auf Damien Hirsts The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living

Dass der Haifisch Zähne hat, und was für welche, wurde 2003 spürbar, als es die Künstlergruppe der Stuckists mit einer Installation des Konzeptkünstlers Damien Hirst aufnahm. Diese war gerade für knapp sieben Millionen Pfund Sterling von Sotheby’s versteigert worden. Im folgenden Beitrag begeben wir uns auf die Spuren zweier Haifische, die uns die Möglichkeiten und […]

2002. The New Twenties – Oliver Jahraus zum 60. Geburtstag. Kulturwissenschaft oder Philologie?

Das Ereignis, von dem ich berichten werde, gehört in das Jahr 2001, doch die Wirkungen waren lange zu spüren. Im August 2001 erschien im Heft 628 der Zeitschrift MERKUR ein Beitrag von mir, der sich den neuesten Trends in den humanwissenschaftlichen Disziplinen widmete: Kittlers Leere. Kulturwissenschaft als Entertainment – den Titel hatte der Herausgeber Karl […]

2001. Der Augenblick des virtuellen Enzyklopädismus

Wie man denkt, was man virtualisiert. Oder: das Lexikon schafft sich ab. Wer nach 2001 noch physisch nachschlägt, dem verschlägt es den Sinn. Wir haben uns unwiderruflich wikipediatisiert. Download PDF Dieser Artikel erschien am 13.11.2024 in der Zeitschrift Medienobservationen.Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2409291135355.390660124904DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23331

2000. Madonnas Video zu „Don’t tell me“: ein atemberaubender Tanz durch die Bild- und Fiktionalitätsebenen

Mainstream goes Literaturtheorie: ein Video verwischt die Grenzen zwischen Realität und Fiktion als Mise en abyme – ein exzellentes Beispiel für die Möglichkeiten guter Popmusik. Download PDF Dieser Artikel erschien am 13.11.2024 in der Zeitschrift Medienobservationen.Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2409291138491.725772458728DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23374

1999. „Ich kann jetzt alles zuhause erledigen“. Heidi Hoh von René Pollesch

„Keine Ahnung, aber es fing ganz offensichtlich mit Heidi Hoh an“, antwortet René Pollesch 2001 auf die Frage, worauf sein plötzlicher Erfolg am Theater beruhe. Heidi Hoh wurde am 15.5.1999 im Rahmen eines Perfomancefestivals im Podewil in Berlin uraufgeführt. Damit wurde das geprägt, was sich in den darauf folgenden Jahren als ganz eigene Theaterform und […]

1998. Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners – oder: „Мне не надо ваше хорошее, оставьте мне моё хуёвое“

1998 – in dem Jahr als Oliver Jahraus 34 wurde und Bamberger Hörnla als wissenschaftlicher Assistent zuerst bei Wulf Segebrecht, später bei Friedhelm Marx an der Otto-Friedrich-Universität genoss, veröffentlichte der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen als Herausgeber der Reihe Systemische Horizonte – Theorie der Praxis seine kritischen Gespräche mit dem Physiker und Philosophen Heinz von Foerster, der […]

1997. Strategiekonzepte im postklassischen Film am Beispiel von David Finchers The Game

Filme handeln von Strategien und Filme nutzen Strategien. Denn Filme stehen sowohl in einem ökonomischen wie in einem medienevolutionären Wettbewerb, in dem sie bestehen müssen. Durch den Blick auf Strategien und Strategiekonzepte in The Game von David Fincher wird beispielhaft beobachtet, inwiefern der postklassische Film eine neue Rezeptionsweise einfordert und zugleich bedingt. Download PDF Dieser […]

1995. Reif zur Parodie? Meine amüsanteste Kafka-Lektüre

In einem Titanic-Heft des Jahres 1995, in der Hochphase der Modellinterpretationen zu Vor dem Gesetz, erscheint eine parodistische Umschrift der Parabel, die zugleich als informierter Kommentar zum germanistischen Geschäft der Kafka-Deutung gelten kann, ohne einzubüßen, was dem Satire-Magazin gebührt: Komik! So schärft diese geglückte Parodie den Sinn für das Kommunizieren über Literatur, indem sie dessen […]