Die Erde ist schlecht und niemand wird sie vermissen: Lars von Triers Film Melancholia zeichnet eine Welt aus Leere, Kälte und Depression, die zugleich kunstvoll schön ist – und wird dabei selbst gewissermaßen zu einem Kunstwerk. Download PDF Dieser Artikel erschien am 13.11.2024 in der Zeitschrift Medienobservationen>.Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2411041140225.368494529973DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23347
Schlagwortarchiv | Depression
Loblied auf die Melancholie
Bernd Scheffer, 3. Juli 2023 , Allgemein
Der Text singt – mit vielen literarischen Beispielen aus einer langen kulturellen Tradition der Melancholie – ein Loblied auf die Melancholie, indem sie von der Depression abgehoben, vor allem aber, indem sie gegen das positiven Denken und den maßlosen Optimismus ins Feld geführt wird. Die positiven Effekte der Melancholie, der Zweifel, die Nachdenklichkeit, wirken gerade […]
