Das entrechtete Subjekt: Thomas Vinterbergs Die Jagd (2012) und die Pathologien (s)eines ‚Dorffilms‘
Der Film
Die Vermessung der Game Studies: Hybride, Kanon, Spiel(er). Rezension zur Einführung Theorien des Computerspiels der GamesCoop.
Der Beitrag stellt die 2012 im Rahmen der Junius-Reihe veröffentlichte Einführung
Schöne alte Welt. Zum imposanten Endzeitspektakel Oblivion
Tom Cruise rettet die Welt und es macht Spaß ihm dabei zuzusehen.
Girls deconstructed, Part I: Harmony Korines Spring Breakers (2012)
Harmony Korine schickt mit Spring Breakers eine Armada von Baby Pop Guerillas in ein orgiastisches, von magisch-beschwörenden Refrains umzüngeltes Farbgewitter und macht es seinem Publikum weder leicht in seiner Interpretation von Godards Diktum ,Alles, was es für einen Film braucht, ist ein Revolver und ein Mädchen‘ widerstandslos aufzugehen noch diese als oberflächlich abzutun. Denn die Oberfläche wird zur Herberge ihrer eigenen Dekonstruktion, indem sie Plot und Dramaturgie an die schwellenden Ränder eines kreisenden, schweifenden und oszillierenden Remix verbannt.
Prokic_SpringbreakersWahrheit statt Wirklichkeit – Quentin Tarantinos großartiger Film Django Unchained als inoffizielle Fortsetzung von Inglorious Basterds
Quentin Tarantino inszeniert historische Wahrheit statt historischer Wirklichkeit; und deswegen zielen sämtliche feuilletonistische Debatten um die vermeintlich nicht sauber recherchierten historischen Details oder die Frage, wie oft wer zu wem in welchem Kontext wann „Nigger“ sagt, meilenweit an der Großartigkeit dieses Films vorbei, der weder Genre- noch Historienfilm, weder Arthouse noch Mainstream, weder postmodern noch klassisch, sondern alles irgendwie auf einmal ist: Django Unchained wird in Tarantinos gewaltvoller filmischer Interpretation zu einem Brecht’schen Epos, das Vergangenheit nicht be-, sondern überwältigt; und in seiner politisch unkorrekten Umschrift des Rassismus-Diskurses subversive politische Qualität entfaltet.
gaul_django
„Hast du das auch gesehen?“ Ein fast ganz unsemiotischer Beitrag nicht nur zur Medienwissenschaft
Bernd Scheffers Photographie
Zu Bernd Scheffer Tirano 1
Der Beitrag fokussiert besonders die Lichtkomposition von Bernd Scheffers Fotografie
Alte Medien im Blick der neuen – mein Verhältnis zu Bernd Scheffer
In diesem Vortrag dient eine Fotografie von Bernd Scheffer als Anstoß für Überlegungen zum Verhältnis zwischen ,alter‘ Buchkultur und neueren und neusten Medien. Außerdem wird von der gemeinsamen Geschichte eines Mediävisten und eines Medienwissenschaftlers erzählt.
mueller_buchseiten
Anmerkungen zu einer Fotografie von Bernd Scheffer
Bernd Scheffer beschreibt eine Serie seiner Fotografien mit dem Begriff „Strukturen“. Anlass, die Strukturen als ästhetische Phänomene zu betrachten, und sie über diese Art der Betrachtung mit den „fraktalen Landschaften“ zu vergleichen, die der amerikanische Physiker Bill Hirst fotografiert hat.. Dessen Bilder hat der Erfinder der fraktalen Geometrie Benoit Mandelbrot kommentiert. Nimmt man Anmerkungen zur Ästhetik von Gregory Bateson hinzu, so ergeben sich Ansätze zu einer Theorie der Fotografien von Bernd Scheffer. Über Manipulationen seiner Bilder am Computer lassen sich Varianten erzeugen, die im Rahmen der zugrunde gelegten Theorie gemeinsame ästhetische Muster erkennen lassen.
schmalriede_sandflaeche
Medienfaszination in Fotografie, Lehre und Forschung Bernd Scheffers
Der vorliegende Beitrag untersucht theoretische und ästhetische Interferenzen zwischen Fotografien, Lehre und Forschung von Bernd Scheffer. Der Fokus liegt besonders auf der konstruktivistischen, beobachterorientierten Rezeptionstheorie Bernd Scheffers, die sich für die drei Autoren auch als Schlüssel für die Interpretation seines künstlerischen Werks erweist. Zuletzt werden die theoretischen Überlegungen an einer empirischen Befragung zur Fotografie
