1978. „Trick or treat?“. John Carpenters Halloween – ein böser Witz auf Kosten des Kinopublikums
John Carpenters Film gilt heute völlig zu Recht als einer der wichtigsten, weil stilbildenden Filme der 1970er Jahre. Doch
Dieser Artikel erschien am 13.11.2024 in der Zeitschrift Medienobservationen.
Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2411011149084.919360918550
DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23495
1977. „Ich bin dein Vater“ – wie Star Wars-Zitate seit über 40 Jahren im kulturellen Gedächtnis bestehen
Seit der Veröffentlichung im Jahr 1977 hat die
Dieser Artikel erschien am 13.11.2024 in der Zeitschrift Medienobservationen.
Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2411070035542.363221055781
DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23380
1976. King of the Road
Renate Rasp fand den Film so anstrengend, dass ihr selbst das deutsche Fernsehprogramm gar nicht mehr so übel schien, obwohl sie den Kasten doch schon längst abmelden wollte. Die Nation des Fastfoods hingegen feierte ihn als „slow cinema“.
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Er ist durch die DNB archiviert.urn:nbn:de:101:1-2411011144523.134432671647
DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23362
1975. „Was lernt uns das?“. Oliver Jahraus zum 60. Geburtstag
Als ich 1994 an das „Institut für Deutsche Philologie“ nach München kam, traf ich bald auf Oliver Jahraus. Wir haben sehr viel zusammengearbeitet, nicht nur in den Oberseminaren, sondern auch in vielen weiteren Veranstaltungen, vor allem auch bei der großen, mehrere Wochenenden dauernden internationalen Tagung „Schrift und Bild in Bewegung“ im Jahr 2000. Bei dieser Gelegenheit entstand das folgende Foto…
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Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2409251436169.663571496751
DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23366
1974. Spiegelnde Wissensordnung
Luce Irigarays
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Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2411011139531.812148821635
DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23354
1973. This too shall. pass Überlegungen zum Verhältnis von Poesie und Politik
Am 11. September 1973 gingen die Bilder vom Putsch des Militärs gegen die demokratisch gewählte Regierung Salvador Allendes um die Welt. Der Regierungspalast brannte, bombardiert von der Luftwaffe, der Präsident wählte den Freitod, bevor die Putschisten ihn festnehmen konnten. Das Nationalstadion von Santiago de Chile wurde zum Folterzentrum, Tausende der Anhänger Allendes wurden hier inhaftiert, auch der große chilenische Sänger und Dichter Victor Jara. Er hatte seine Gitarre dabei und spielte und sang für alle: „Wir sind Fünftausend hier“, „somos cinco mil aqui“, so begann sein letztes Lied…
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Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2409251432161.119378324316
DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23384
1972. Auf den Hund gekommen. Kynologische Imaginationen im Anthropozän
Anlässlich der Sommerspiele in München entstand 1972 das erste offizielle Olympia-Maskottchen: der Olympia-Waldi. Ein Dackel also sollte das Symbol des größten Sportereignisses sein. Wären die Spiele nicht von der Geiselnahme israelischer Athleten überschattet worden, hätte man vielleicht auch an zentrale deutschsprachige literarische Texte rundum hündische Protagonisten, gar einen Dackel, erinnern können. Spätestens aber mit dem animal turn in den Geisteswissenschaften und der Diskussionen um den Posthumanismus wurde den Tierfiguren in literarischen Texten eine größere Aufmerksamkeit geschenkt. Im Folgenden stehen sprechende Hunde in der deutschsprachigen Literatur im Mittelpunkt, wobei diesbezüglich Texte der Moderne von Oskar Panizza (
für Rino und Wally
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Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2409291137137.130316315341
DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23377
1971. Gianni Selvani, der „Typus des modernen italienischen Intellektuellen mit Besitzhintergrund“. Zur Namensgebung der Titelfigur in Thomas Bernhards Filmbuch Der Italiener
1971 erschien Thomas Bernhards Filmbuch
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Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2411011134535.184893555970
DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23345
1970. A Film Called WANDA
„But I Might Die Tonight“ von Cat Stevens setzt ein und ein Blutstropfen verwandelt sich in die rote Farbe eines Rennrads. Das Rad gehört Mike, der auf dem Weg zur Arbeit ist – oder vielleicht doch auf dem Weg nach Hause? Am Ende ist es gleich, weil er es nicht schaffen wird, seine traditionellen Werte zu überwinden und die Frau zu gewinnen, in die er sich verliebt hat.
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Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2411070027060.829823099348
DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23363
1969. In Other Wor(l)ds: Medienkopplung Mondlandung
Die vermutlich wirkmächtigste Kopplung medialer Artefakte, die das US-amerikanische Raumfahrtprogramm Apollo hervorgebracht hat, beginnt gerade noch im Jahr vor dem hier zu skizzierenden Ereigniszusammenhang. Am 21. Dezember 1968 starteten Frank Borman, William Anders und James Lovell zum zweiten bemannten Raumflug des Programms, Apollo 8 der sie an Heiligabend auf die Mondumlaufbahn brachte und ihnen nicht nur ermöglichte, als erste Erdlinge einen Blick auf die erdabgewandte Seite des Mondes zu werfen, sondern auch die Gelegenheit gab zu einer ersten, extraterrestrischen Live-Weihnachtsbotschaft via Satellitenübertragung: Anders, Lovell und Borman rezitierten zum einen beim neunten Umlauf um den Mond den Anfang des biblischen Schöpfungsberichts für „all the people back on Earth“. Nicht genug damit, denn zum anderen spielte sich schon früher am Tag, beim vierten Umlauf, eine Szene ab, die die drei Astronauten das dicht bestückte Protokoll der fotografischen Terrainerkundung und Verfahrensbeobachtung kurz unterbrechen ließ…
Dieser Artikel erschien am 13.11.2024 in der Zeitschrift Medienobservationen.
Er ist durch die DNB archiviert. urn:nbn:de:101:1-2411011128458.241444522659
DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/23367
