Medien und Gewalt. Wie sollen sich Eltern und Schüler verhalten?
Beim Thema „Medien und Gewalt“ geht es im folgenden Aufsatz um übersichtliche Erklärungen und um sechs praktische Empfehlungen. Nicht alles, was man zu „Medien und Gewalt“ rechnen kann, ist gleichermaßen schädlich. „Tom und Jerry“ ist durchaus ganz anders einzuschätzen als etwa das seit dem Erfurter Anschlag berüchtigte Computerspiel „Counterstrike“.
Schöne neue Medienwelt. Das Rover-Debakel von BMW als Lehrstück fehlgeleiteter und manipulativer Kommunikation
Das angebliche Rover-Debakel von BMW ist in der Tat ein Lehrstück, nur anders, als allgemein angenommen wird. Es handelt sich eigentlich um ein BMW-Debakel, Rover spielt nur die Rolle der Marionette, die man nicht gut genug steuern konnte, ständig verhedderten sich die Fäden. Schuld daran ist aber nicht die Marionette. Beinahe hätte BMW ohne Not eine Traditionsmarke beerdigt.
Eine Nußecke ist eine Nußecke. Guildo Horn und die Dekonstruktion des Kultes
Die grenzenlose Freiheit der Chat-Kommunikation – eine Illusion?
Durch das Internet ergeben sich neue Formen computervermittelter Kommunikation. Zu den wichtigsten zählen die elektronische Post (E-Mail), die Newsgroups und Chatlines. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den Internet-Chatlines (IRC), mit „Kommunikationsräumen“, die über Internet kontaktiert werden können und einer unbegrenzten Anzahl von Kommunikationsteilnehmern eine zeitgleiche Kommunikation ermöglichen. Im besonderen wird auf Kontroll- und Machtmechanismen eingegangen, die es ermöglichen, den eigenen Kontrollbereich auszuweiten und darüber hinaus den Kontrollbereich anderer Chatter einzuschränken. Es gilt zu klären, ob sich die Chat-Kommunikation hierbei von anderen Kommunikationsformen unterscheidet.
Talkshows unter medienethischen, medienästhetischen und mediendidaktischen Gesichtspunkten
Im vorliegenden Artikel wird zunächst nach der Berechtigung gefragt, sog. Talkshows unter medienlinguistischen Gesichtspunkten zu untersuchen. Talkshows liefern als „Quasitranskripte“ unablässig ein vielfältig relevantes Material gesprochener deutscher Standardsprache. Der Autor befaßt sich insbesondere mit den verschiedenen Arten von Image-Destruktionen bzw. Image-Wahrung in Talkshows. In diesem Zusammenhang werden kommunikationsethische Modelle von Habermas bis Kos diskutiert. Für die medienlinguistische- und medienpädagogische Praxis wird mit Grice, Wimmer und Doelker versucht, zu handlungstheoretischen Ansätzen zu kommen. Es geht darum, Modelle zu erstellen, mit denen komplexe Redeereignisse in Talkshows erfaßt, bearbeitet und bewertet werden können. Von besonderem Interesse sind Raster auf empirischer Basis.
Das unbequeme Zeichenverhältnis eines hybriden Mediums. Beiträge zu einer Ästhetik des Comic
Einmal zugestanden, daß kein Leser von einem zweihundertseitigen Sammelband eine umfassende Ästhetik des Comic erwartet: Hier ist sehr kurz sehr viel beschrieben und erklärt worden. Einige Beiträge stammen von einer gleichnamigen Tagung aus dem Jahr 1994, was ihnen durchaus anzumerken ist: So führen etliche Scott McClouds zentralen Band
Literatur im Internet bringt Schrift und Bild in Bewegung
Sie ist nicht tot. Das Internet, der Videorecorder, die Computerspiele – sie alle konnten ihre Regentschaft nicht beenden. Die düsteren Visionen vom Sturz der Königin der Worte haben sich nicht bewahrheitet. Die Literatur lebt. Nicht immer ganz so festlich, wie es einige gerne hätten. Nicht immer ganz so gut, wie man es den Lesern wünscht. Aber die Literatur ist in Bewegung. Und wie eine gute Regentin hat sie sich neue Berater gesucht: dank Internet bindet sie wie selbstverständlich Filmelemente in ihre Arbeit ein. Auch der Umgang mit Tönen ist der altehrwürdigen Literatur nicht mehr fremd. Dank Hypertext erfindet sie sich neu. Die Literatur ist in Bewegung.
Zur neuen Lesbarkeit der Welt: Es fängt jetzt überhaupt erst richtig an.
Was die neue Lesbarkeit der Welt betrifft, verzeichnen wir starke Gewinne, wir gewinnen einerseits die alte, gerade auch visuell bestimmte Lesbarkeit wieder zurück, und darüber hinaus sind wir Zeitgenossen von Entwicklungen, die uns auch gelegentlich euphorisch zu dem Ausruf verleiten mögen: „Verluste der Lesbarkeit? Nichts weniger als das! Es fängt jetzt überhaupt erst richtig an!“
Die world in der Welt des World Wide Web
Der folgende Beitrag stellt eine Beschreibung der Kommunikationsform, wie sie das Internet im world wide web etabliert, auf der Grundlage der Systemtheorie dar. Es geht dabei um die Klärung der Begriffe und Konzepte der Welt/world, der Globalisierung und der Demokratie.
Interpenetrationszonen zwischen Theorie und Literatur
Bisher haben wir Theoriedesigns entworfen, um mit ihnen Wirklichkeit zu modellieren. Auf einmal zeigen Theorien und Wirklichkeit ein seltsames Eigenverhalten, so daß nicht mehr entscheidbar ist, wer wen interpretiert oder kontrolliert …
